Die perfekte Bewerbung

Wie Sie Ihrem Traumberuf auf die Schliche kommen

By on 25. Juni 2014

Schritt für Schritt zum Traumberuf

Der erste Schritt auf dem Weg zum Traumjob ist das Erkennen eigener Talente, denn diese sind sozusagen angeboren. Die Talente werden häufig nicht genügend gefördert und trainiert. Sie sind es aber, die Lebensfreude, Motivation und Neugierde nach sich ziehen, sobald sie beachtet werden.

Um eigene Talente, Fähigkeiten und Interessen wiederzufinden, helfen folgende Fragen weiter:

  • Womit haben Sie sich als Kind und Jugendlicher am liebsten beschäftigt und konnten kaum damit aufhören?
  • Welche Themen verfolgen Sie auch heute noch mit großem Interesse?
  • Welche Bücher lesen Sie? Welche Fernsehsendungen schauen Sie sich interessiert an? Was genau ist es, dass Sie nahezu fesselt?
  • Bei welchen Beschäftigungen fühlen Sie sich motiviert?
  • Welche Wertevorstellungen haben Sie?

Haben Sie diese Fragen in Ruhe für sich beantwortet, werden meistens schon erste Ideen vom Traumberuf auftauchen.

Jetzt folgt ein Überprüfen dieser Ideen, denn manchmal gehen Traum und Wirklichkeit auseinander.

Gehen wir einmal von oben genannter Frau aus, die sich als Kind und Teenager vorzugsweise mit Hunden beschäftigte. Die Frau könnte die Idee entwickeln, sich als Hundetrainerin selbstständig zu machen. In der Theorie und in ihrer Vorstellung scheint das ihr Traumberuf zu sein: Sie kann ihr Wissen über Hunde und Erziehung einbringen und sich täglich mit Hunden umgeben. In der Praxis stellt sie fest, dass sie eher die Hundehalter „umerziehen“ muss, denn von deren Verhalten und Reaktionen hängt das Verhalten der Hunde und damit die Trainingserfolge ab. Nun ist diese Frau zwar kein Menschenfeind, aber sie tut sich sehr schwer damit, Menschen zu coachen und genau das macht ein Hundetrainer. In diesem Fall wäre es besser gewesen, sie hätte zuvor einmal bei einem Hundetrainer zugeschaut und bei ihm Informationen über die Tätigkeit gesammelt.

Deshalb lautet der nächste Schritt: Informationen sammeln!

Zu jedem anerkannten Beruf lassen sich in Berufsinformationszentren der Arbeitsagenturen Informationen sammeln. Zudem könnten Menschen befragt werden, die bereits in dem angestrebten Berufsfeld arbeiten. Ideal wäre es, praktisch in den Beruf reinschnuppern zu können. Vielleicht ergibt sich eine Möglichkeit, während des Urlaubs oder in der Freizeit eine Art Praktikum zu absolvieren oder ein Ehrenamt anzunehmen.

Stimmt die Realität mit der Vorstellung überein, geht es an den nächsten Schritt. Hier wird geschaut, welche Anforderungen für den Beruf erfüllt werden müssen. Jetzt kann es beispielsweise notwendig werden, eine Fortbildung, Weiterbildung oder neue Ausbildung in Angriff zu nehmen. In manchen Berufen ist es möglich, ein Fernstudium zu belegen und damit die Zertifikation zu erhalten.

Ebenso muss überlegt werden, ob man ein Angestelltenverhältnis anstrebt oder sich selbstständig machen möchte.

Der Weg zum Traumberuf ist in der Regel mit mehreren Schritten zu bewältigen und manchmal müssen auch ein paar Umwege in Kauf genommen werden. Das Resultat ist jedoch sehr wertvoll, denn Sie werden mit Lust, Freude und Elan an die Arbeit gehen – und im besten Falle die Arbeit gar nicht als Arbeit ansehen.

 

Noch ein Hinweis zur Berufung

An dieser Stelle möchte ich noch einmal einlenken. Manchmal befindet man sich in Lebensphasen, in denen ein Berufswechsel äußerst schwierig ist. Zum Beispiel haben Sie vor kurzem ein Haus gekauft und müssen monatliche Ratenzahlungen leisten. Würden Sie jetzt den Beruf wechseln, könnte dies zu finanziellen Schwierigkeiten führen. Deshalb kann es in diesen Phasen sinnvoller sein, den Beruf zunächst beizubehalten und erst später zu wechseln.

Die Berufung muss aber nicht schon wieder beiseite geschoben werden. Viele Menschen gehen ehrenamtlich ihrer Berufung nach oder gestalten ihre Freizeit so, dass sie ihre Fähigkeiten, Interessen und Talente zur Geltung bringen können.

Man kann die Zeit ebenfalls überbrücken, indem man den Berufswechsel langsam vorbereitet, z.B. mit Weiterbildungsmaßnahmen, nebenberuflichem Aufbau einer Selbstständigkeit, Praktika während der Urlaubszeit usw..

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